Fachvorträge

Industrie 4.0 Kongress: Fachvorträge

Am ersten Kongresstag des Industrie 4.0 Kongresses erwarten die Teilnehmer zu Beginn spannende Keynotevorträge, gefolgt von Fachvorträgen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei wird die Digitalisierung der Industrie aus verschiedenen Fachbereichen und speziell für den Mittelstand beleuchtet. Zusätzlich erwartet die Teilnehmer ein Einblick in Trends und Technologien wie Internet of Things oder cyber-physikalische Systeme.

Abgeschlossen wird der erste Kongresstag mit einer anregenden Podiumsdiskussion zu Industrie 4.0 für mittelständische Unternehmen.

Im folgenden erhalten Sie eine Übersicht über alle Fach- und Keynotevorträge zum Thema Industrie 4.0. Eine zeitliche Einordnung erhalten Sie zusätzlich in der Programmübersicht.

Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand?

Referent: Prof. Dr.-Ing. Gerrit Sames

Zeit: 21.09.2017, 12 Uhr

Dauer: 30 min.

Industrie 4.0 und die Digitalisierung führen zu umfassenden Veränderungen in der Wirtschaft. Insbesondere die Geschäftsmodelle der Unternehmen können massiv gefährdet werden, jedoch entwickeln sich durch Industrie 4.0 auch interessante Chancen. Der Vortrag “Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand?" zeigt die Veränderungen durch Industrie 4.0, die Risiken des Ignorierens, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten für Ergänzungen des bestehenden Geschäftsmodells für Unternehmen auf.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.

Veränderung der Jobs im Zeitalter der Digitalisierung

Referent: Prof. Dr. Daniel Piazolo

Zeit: 21.09.2017, 13.30 Uhr

Dauer: 30 min.

Viele Arbeitsabläufe werden durch künstliche Intelligenz und digitale Technologien ersetzbar. Die zunehmende Automatisierung wird dazu führen, dass viele Verwaltungsvorgänge und sich wiederholende Aufgaben nicht mehr durch Menschen durchgeführt werden. Jedoch entstehen durch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und der anderen digitalen Technologien auch neue Aufgaben. Diese neuen Arbeitsstellen werden tendenziell anspruchsvoller, da komplexer, und somit auch höher bezahlt. Nach dem Motto “Digitalisierung ist sowohl Jobkiller als auch Jobmotor" thematisiert der Vortrag genau diese Veränderungen der Jobs. Innerhalb von Unternehmen bedarf es einen klaren Fokus auf die digitale Transformation und die Anforderungen an die eigenen Mitarbeiter. Da die digitalen Technologien für viele Geschäftsmodelle eine Disruption bedeuten, werden viele Anpassungsschritte – auch in der Organisation der Arbeit – nötig werden.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.

Lean Facility Management durch Building Information Modeling

Referent: Prof. Dr.-Ing. Joaquín Díaz

Zeit: 21.09.2017, 14 Uhr

Dauer: 30 min.

Die Digitalisierung im Bauwesen schreitet mit großen Schritten voran. Schon längst hat die Maßgabe “Erst digital Planen, dann real bauen!" ihren Weg in die Planungsprozesse gefunden. Der Vortrag beschreibt anschaulich wie der Einsatz von Technologien aus dem Industrie 4.0 – Kontext in allen Lebenszyklusphasen eines Gebäudes zu signifikanten Effizienzsteigerungen führt.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.

Digitalisierung, Visualisierung und Qualifikation von Produkt- und Bauteildaten auf verschiedenen Skalen

Referent: Prof. Dr.-Ing. Torsten Groß

Zeit: 21.09.2017, 15 Uhr

Dauer: 30 min.

Die Digitalisierung führt zu veränderten Prozessen in der Entwicklung und Konstruktion. Insbesondere durch den digitalen Zwilling, den daraus resultierenden digitalen Qualitätsanforderungen an Bauteildaten und der Visualisierung von 3D Objekten im Fertigungsumfeld ergeben sich Veränderungen im Konstruktions- und Entwicklungsprozess. Der Vortrag stellt anschaulich die Möglichkeiten des Einsatzes der Qualifikation von Produktdaten zur Simulation, der Konfiguration von Maschinensystemen und der Product Manufacturing Information Technologie (PMI) für Konstruktion/Entwicklung an Hand ausgewählter Beispiele dar.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.

Werkerassistenzsysteme in der Smart Factory

Referent: Prof. Dr.-Ing. Diethelm Bienhaus

Zeit: 21.09.2017, 15.30 Uhr

Dauer: 30 min.

Der Vortrag thematisiert flexibel anpassbare Werkerassistenzsysteme, welche Mitarbeiter bei der variantenreichen Montage unterstützen. Bekannte digitale Assistenzsysteme nutzen Beamer, welche Arbeitsanweisungen projizieren und Entnahmebehälter markieren. Darüber hinausgehende Assistenzsysteme, welche auf Augmented Reality Techniken basieren, stellen Mitarbeitern zu jedem Zeitpunkt die richtigen Informationen für die aktuelle Montageaufgabe zur Verfügung – und das mit dem Ziel, auch bei Losgröße 1 die jeweils richtige Information bereit zu stellen.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.

Smart Factory: Prozessoptimierung für cyber-physikalische Systeme. Best Practices aus der Automobilindustrie

Referent: Prof. Dr. Monika Maria Möhring und Torsten Nattermann, M.Sc.

Zeit: 21.09.2017, 16 Uhr

Dauer: 30 min.

„Woher weiß ich, ob eine Technologie für mein Unternehmen wirklich eine Verbesserung darstellen wird?“ Industrie 4.0-Technologien sollen Geschäftsprozesse modernisieren, verbessern und effektiver machen. RFID-Chip-Systeme, fahrerlose Transportsysteme, 3D-Druck und Lagerautomation sind in der Automobilindustrie bereits erprobt. Jedoch wird auch hier mit jeder digitalen Neuerung ein weiterer Veränderungsprozess eingeleitet, der Unsicherheit beinhaltet und nicht immer erfolgreich ist. Dieser Vortrag zeigt ein systematisches Vorgehen von der Informationssuche, bis zur erfolgreichen Einführung anhand eines Praxisbeispiels auf. Dabei wird die Eignung einer Technologie für Ihr Unternehmen in den Mittelpunkt gestellt und das Risiko einer technologischen Neuerung minimiert.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.

Lernfabrik und Industrie 4.0

Referent: Prof. Dr. Udo Fiedler

Zeit: 21.09.2017, 11.30 Uhr

Dauer: 30 min

Die entstehende Lernfabrik der THM am Campus Friedberg soll Studierenden und Mitarbeitern von Unternehmen in der Region spielerisch den physischen und digitalen Weg eines Produktes durch einen Industriebetrieb vermitteln. Getreu des Mottos “Hands-on" werden in der Lernfabrik Methoden wie Lean Production, Variantenmanagement, Materialflussstrategien etc. erlernt. Im Hinblick auf das Thema Industrie 4.0 entsteht neben der physischen Wertschöpfungskette parallel eine digitale Abbildung, wobei Methoden und Prozesse sowie deren Steuerung, Kontrolle und Visualisierung im Vordergrund stehen.
Teilnehmer an der Lernfabrik konfigurieren in der Cloud zunächst digital „Ihr“ Produkt, welches dann im weiteren Verlauf innerhalb der Lernfabrik entsteht. Sowohl die externe und interne Logistik, als auch die Produktentstehung werden digital abgebildet, sodass zu jedem Zeitpunkt der Betriebspunkt und damit der Produktzustand von Kunden transparent verfolgt werden kann.

Weitere Informationen zu diesem Vortrag finden Sie unter Aktuelles.